Dating bei Facebook

Kaum zu Glauben aber Wahr – Konkurrenz für Tinder und Co: Facebook Dating startet in Deutschland! Keinen Bock mehr auf Wischen und Liken? Volljährige Facebook-Nutzer dürfen ab sofort ein Flirt-Profil erstellen. Hierbei wird dann ein bestimmter Algorithmus für potenzielle Partner erstellt. Das Programm nutzt dazu die Nutzerangaben in dem separaten Profil sowie Daten über Interessen und Aktivitäten des Flirtwilligen. Facebook gibt an, der Dating-Dienst sei für längerfristige Partnerschaften ausgelegt. Eine Wischfunktion wie bei Tinder sieht er nicht vor. Allerdings lassen sich bestehende Facebook-Freunde als „Schwarm“ kennzeichnen und bei einer Übereinstimmung erfährt man von seinem Match. Bis zu neun Freunde dürfen Anwender auf die Liste setzen. Von den Partnervorschlägen sind bisherige Kontakte ausgenommen. Zwar übernimmt die Funktion die Daten aus dem Originalprofil, zeigt jedoch nur den Vornamen an. Nutzer können selbst entscheiden, welche weiteren persönliche Informationen sie freigeben wollen.

Flirten ohne Fotos

Bei der Kommunikation auf Dating-Basis ermöglicht euch Facebook einen kompletten Kontakt ohne das Senden von Bildern und Videos. Da ihr aber natürlich auch irgendwie sehen wollt, wie euer gegenüber aussieht, könnt ihr einfach euer Instagram-Konto bzw. direkt die Inhalte einbetten. Diese und generell alle Funktionen stellt euch Facebook kostenfrei zur Verfügung, es gibt demnach keine Premium-Schranke, um etwa zu sehen, wem das eigene Profil gefällt. Das Dating auf Facebook ist somit werbefrei und kostenlos verfügbar. Der Social-Media-Gigant behält sich jedoch vor, Daten aus den dortigen Aktivitäten für personalisierte Werbung an anderer Stelle zu verwenden. Der Dating-Bereich erhält eine eigene Story-Funktion, um Kandidaten Einblicke aus dem eigenen Alltag zu liefern. Alternativ lässt sich die reguläre Instagram- oder Facebook-Story freigeben. Nutzer können zusätzlich ihre Veranstaltungen und Gruppen zum Dating hinzufügen. Grade für die Coronazeit ist eine virtuelle Verabredung immer vom Vorteil. Hier bietet euch Facebook einen eigenen Videochat Bereich an. Der Plattformbetreiber betont den Datenschutz bei dem neuen Dienst. Zudem weist er explizit auf Blockierungs- und Beschwerde-Funktionen hin. Man werde regelmäßig Profile prüfen, um etwa das Verbreiten von Nacktbildern zu verhindern, heißt es. Hier stellt sich aber natürlich wieder die Frage, ob dieser Support wirklich gut umgesetzt wird und wir hier grade bei Facebook auf den Datenschutz vertrauen können.



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